Die Feststellung
Zwei Drittel der alten Fernwärme-Heizungsanlagen sind schlecht ausbalanciert. Diese traurige Feststellung trägt erheblich zu den Situationen des thermischen Unbehagens bei, mit denen die Bewohner konfrontiert sind. Die Wohnungen, die der Erzeugung (Heizkessel, Wärmepumpe usw.) am nächsten liegen, werden oft überhitzt, während die am weitesten entfernten Wohnungen nicht richtig geheizt werden können.
Auch die aufeinanderfolgenden Energièkrisen haben durch ihre Aufdeckung ein starkes Bewusstsein bei Fachleuten aller Art, sowohl bei Produzenten als auch bei Verbrauchern, geschaffen die enge Abhängigkeit zwischen Komfort und Energieverbrauch.
Daraus ergeben sich folgende Fragen:
Bei Heizungsnetzen, wie kann eine Energieverteilung gewährleistet werden, die dem jeweiligen Bedarf jeder Wohnung entspricht?
Bei Warmwassernetzen, wie kann eine gute Verteilung der Durchflussmengen bei der richtigen Temperatur sichergestellt werden, um pathologiesche Probleme zu vermeiden?
Eine Lösung: Netzwerkausgleich
Die Energie wird in einer Anlage mittels eines Wärmeträgermediums verteilt, das in der Regel warmes Wasser ist (oder kaltes für die Klimaanlage).
Die Rolle des Abgleichs: Sicherstellung einer gleichmäßigen Temperaturverteilung zwischen den verschiedenen Räumen.
Wie: Durch präzise Einstellungen und Messungen unter Verwendung spezieller Ventile, die in den Netzen installiert sind, damit die Menge des Wärmeträgermediums fair auf die verschiedenen Wohnungen verteilt wird.
Dies gilt sowohl für Altbauten (Neubalancierung) als auch für Neubauten, einschließlich Niedrigenergiegebäuden, wobei die Einstellungen umso genauer sein müssen, je strenger die Labelanforderungen in Bezug auf den Energieverbrauch sind.
Es liegt auf der Hand, dass der hydraulische Abgleich von Heizungs-, Klimaanlagen- und Warmwasserverteilungsanlagen eine große Herausforderung für die kommenden Jahrzehnte darstellt.
Eine qualitativ hochwertige Anlage ist eine Anlage, die gut dimensioniert, gut ausgeführt und gut abgeglichen ist.
Wenn nur ein «Glied» versagt, wird der Komfort der Bewohner beeinträchtigt, der Verbrauch steigt und der Geldbeutel des Nutzers wird leichter!
Die Vorteile einer ordnungsgemäß ausbalancierten Installation
Einsparungen bei den Heizkosten: In Gebäuden mit zentraler Heizungsanlage macht die Heizung einen großen Teil der Nebenkosten aus. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den größten Ausgabenposten. Dies zeigt sich besonders deutlich bei Gebäuden aus den 60er- bis 80er-Jahren, die oft mit Heizkesseln ausgestattet sind, deren Leistung den tatsächlichen Bedarf bei weitem übersteigt.
Es ist allgemein anerkannt, dass ein Abgleich der Anlage Einsparungen von etwa 10% gewährleistet. Der Abgleich trägt somit zu einem rationellen Energieverbrauch bei.
Verbesserung des Komforts: Vermeidung thermischer Ungleichgewichte (Unter- und Überhitzungszonen) zwischen den Räumen.
Besserer akustischer Komfort: besser eingestellte Durchflussmengen und damit geringere Strömungsgeschwindigkeiten, um Lärmbelästigungen zu begrenzen.
Längere Lebensdauer der Anlagen: Eine richtige Anpassung der Durchflussmengen verhindert übermäßige Strömungsgeschwindigkeiten, die zur Erosion der Rohrleitungen führen.
Ein positiver Beitrag zum Umweltschutz: Durch Energieeinsparungen trägt der Abgleich der Anlagen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck des Nutzers zu verringern.
Die Mittel
Die alten Methoden bestanden darin, den Umlaufdurchfluss an jedem Ventil einzustellen, um eine gute Temperaturgleichmäßigkeit der Heizkreise zu erzielen.
Das neue Prinzip des hydraulischen Abgleichs besteht darin, die Temperatur jedes Kreises während der Heizperiode direkt einzustellen und nicht seine Durchflussmengen, was nur ein indirekter und oft unsicherer Weg war, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
EQUILOG – Die Software für hydraulischen Abgleich
Mapsec implementiert die neue Ausgleichsmethode durch Homogenisierung der Verteiler-Temperaturen Equilog, die von Gefen/Maximilien Perret und Mapsec optimiert und patentiert wurde.
Die Hauptvorteile der Equilog-Methode sind:
Ermöglicht ohne unsichere thermische oder hydraulische Messungen eine Ausgewogenheit, die perfekt auf den betreffenden Heizkreis abgestimmt ist.
Berücksichtigt Leitungsverluste (Temperaturabfall des Wassers während der Verteilung), die bei alten Heizwasserdurchleitungen erheblich sind.
Direkte Umsetzung während der Heizsaison, was eine sofortige Überprüfung des Ergebnisses ermöglicht.
Ermöglicht die Behandlung aller Arten von Ausgleichsventilen, unabhängig von ihrer Technologie.
Mapsec ist außerdem das einzige Unternehmen, das im Rahmen einer Prüfung die hydraulische Situation Ihres Heizungsnetzes bewerten und die Energieeinsparungen, die durch seine Neuausgleichung (R Equilog) zu erwarten sind, abschätzen kann.